Altonaer Kinderkrankenhaus

AKK – Altonaer Kinderkrankenhaus GmbH

Kinderkrankenhaus Hamburg Altona

Neubau Rooming-In-Station der Helios Kliniken Geesthacht

Auf dem Gebiet der stationären Behandlung von Kindern ist das Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK) eine weithin anerkannte Institution. Das Fachkrankenhaus besteht bereits seit 1859 und hat seinen Sitz im Hamburger Stadtteil Ottensen. Dort verfügt es über eine Kapazität von 206 Betten mit weiteren 31 Betten für eine teilstationäre Behandlung.

Um die Kapazität zu erweitern, wurde durch die Helios Kliniken Geesthacht* auf dem Gelände des Kinderkrankenhauses ein Neubau errichtet. Das Gebäude besteht aus einem Vollgeschoss und einem Untergeschoss. Im Erdgeschoss befinden sind die Rehabilitations- und Pflegebereiche für Kinder und Jugendliche. Es beinhaltet die Krankenzimmer (1 – 2 Betten) sowie die Stations- und Sozialräume, Untersuchungszimmer, Therapieräume und Seminarräume. Im Kellergeschoss haben die Technikzentralen für Heizung, Sanitär und Elektrotechnik sowie die EDV ihren Platz.

Insgesamt wurde durch den Neubau die Kapazität des AKK um 25 Betten erweitert. Im Neubau ist auch eine Aufbettung (Rooming-In) möglich. Familienangehörige können dadurch mit den kleinen Patienten übernachten.

Welche Arbeiten hat die I-TEG ausgeführt?

Da unser Ingenieurbüro große Erfahrung mit Sonderbauten hat, wurden wir vom Auftraggeber, die Helios Klinik Geesthacht GmbH*, auf der Grundlage einer Entwurfsplanung mit der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung betraut.

Die I-TEG wurde mit der Planung der Regen- und Schmutzwasseranlagen, der Heizungs- und Raumlufttechnik, der Starkstromtechnik (von der Mittelspannungsverteilung bis zur Beleuchtungsplanung) sowie der informationstechnischen Anlagen, wie Telefon- und Patientenrufanlagen und dem passiven Datennetz beauftragt.

Des Weiteren erhielten wir den Auftrag, die Gebäudeautomation von der Feldebene bis zur Gebäudeleittechnik zu planen. In der Gesamtheit wurden wir  mit den Anlagengruppen 1 – 8 in den Leistunsphasen 1 -8, nach HOAI beauftragt.

Der erste Planungsschwerpunkt war zunächst die Auslegung der Schmutz- und Regenwasserleitung für den neuen Gebäudeteil und der Anschluss an das öffentliche Netz der Stadt Hamburg. Das Regenwasser darf nicht in das Sielnetz der Stadt Hamburg abgeleitet werden. Die I-TEG plante für ein extensives Gründach sowie die im Planungsbereich befindlichen Regeneinläufe für die Hansestadt Hamburg geltenden Regenspenden dimensionierte Regenrückhaltung.

Im zweiten Schritt erfolgte die Berechnung der Trinkwasserversorgung und ihrer Verbindung zum bereits existierenden Netz der Liegenschaft. Für die Trinkwasserversorgung des Neubaus erfolgte eine umfassende Dimensionierung des Trinkwassernetzes, einschließlich der Versorgung mit Kalt- und Warmwasser. Um die notwendige Trinkwasserhygiene zu gewährleisten, wurde im Untergeschoss eine zentrale Warmwasserbereitung über eine Frischwasserstation geplant, die dem Wasserbedarf der Patientenbäder angepasst ist.

Zu den weiteren Planungsschwerpunkten der I-TEG gehört die Versorgung des Gebäudes mit Wärme und Kälte. Gemäß den Bestimmungen des EEWärmeG wurde auf eine hohe Energieeffizienz geachtet. Die Wärmeversorgung erfolgt über ein Blockheizkraftwerk (BHKW). Die Räume mit besonderen hygienischen Anforderungen wurden mit einer raumlufttechnische Anlage ausgerüstet. Dazu gehören unter anderem Bereiche mit hoher Keimbelastung, Nasszellen, Umkleideräume und Therapieräume.

Komplexe TGA- Planungen in Haussteuerung  & Gebäudeautomation

Unsere TGA Planungsbüro übernahm ebenfalls die Planung der Schaltanlagen für Nieder- und Mittelspannung sowie der Sicherheitsstromversorgung. Zu den der I-TEG übertragenen Aufgaben gehörten die Planung der Beleuchtungsanlagen (inklusive Sicherheitsbeleuchtung) sowie eine Blitzschutz- und Erdungsanlage. Gemäß Klassifizierung des VdS ist der Neubau in die Blitzschutzklasse III eingeordnet.

Die Planung der Brandmeldeanlage (Gefahrenmeldeanlage), sowie einer mit Magnetkontakten arbeitende Alarmanlage zur Fensterüberwachung und einer Zutrittskontrollanlage, wurden unseren Ingenieuren ebenfalls anvertraut.

Dazu kamen noch die Berechnungen für die Installationen zur Telekommunikation und Datenübertragung, einschließlich einer eigenen Fernseh- und Antennenanlage. Ein weiterer Schwerpunkt war die Installation eines Evakuierungsaufzugs, der für den Transport von Krankentragen geeignet ist.

Um den hohen Brandschutzanforderungen zu genügen, wurden alle erforderlichen Stellen mit brandschutzsicheren Durchführungen, Schotts, Brandschutzklappen und druckwasserdichten Kabeldurchführungen für Daten-, Stark- und Schwachstromkabel versehen.

Hinzu kamen noch eine große Anzahl weiterer Aufgaben im Bereich der TGA (Technische Gebäudeausrüstung).

Alle Planungsarbeiten und Bauüberwachungsaufgaben wurden für die Helios Klinken* auf dem Gelände des Altonaer Kinderkrankenhauses termingerecht in höchster Qualität und zur Zufriedenheit des Auftraggebers abgeschlossen. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Sie an Einzelheiten interessiert sind.

* Hinweis: Die »Helios Klinik Geesthacht« heißt inzwischen VAMED Klinik Geesthacht

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