Sana Klinikum Lichtenberg

Sana Klinikum Lichtenberg
(Oskar Ziethen Krankenhaus)

Sanierung der zentrale Aufbereitungseinheit (AEMP)

Das Sana Klinikum Lichtenberg liegt im gleichnamigen Berliner Stadtteil in der Fanningerstraße 32. Das Krankenhaus ist auch unter den Namen Oskar Ziethen Krankenhaus oder kurz »SKL« bekannt.

Auf Grund eines Wasserschadens musste die zentrale Aufbereitungseinheit (AEMP) im Untergeschoss, Haus A demontiert und neu gebaut werden. Hier wird die Sterilisation und Aufbereitung von wiederverwendbaren medizinischen Instrumentarium vorgenommen.

Das Krankenhaus verfügt über 554 Betten. Die Unterbringung der Patienten erfolgt überwiegend in Ein- und Zweibettzimmern. Patienten und Besuchern steht ein Zeitungskiosk und ein Restaurant zur Verfügung.

Die Klinik bietet besondere Therapien und Schwerpunkte an. Dazu gehören unter anderem:

  • Minimal-invasive Tumorchirurgie
  • Gastroenterologie
  • Unfall- und Handchirurgie
  • Sozialpädiatrisches Zentrum
  • Brustzentrum
  • Linksherzkathetermessplatz

Das Sana Klinikum Lichtenberg ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Krankenhaus der Schwerpunktversorgung und Unfallkrankenhaus sowie Notarztwagenstützpunkt der Berliner Feuerwehr. Das Krankenhaus besitzt eine Zulassung für Verletztenartenverfahren.

Zur Versorgung der Patienten dienen 17 Fachabteilungen, zu denen auch eine Apotheke und Rettungsstellen gehören. Neben einer allgemeinen Rettungsstelle (Notaufnahme) gibt es zusätzlich eine weitere, spezialisiert auf  Kinder- und Jugendmedizin. Nicht nur Abteilungen für Kinder- und Jugendmedizin, Kinderchirurgie und Allgemeine Chirurgie stehen zur Verfügung, sondern auch eine Fachabteilung für Geriatrie.

Dadurch wird eine optimale medizinische Versorgung für alle Generationen gewährleistet. Eine Frauenklinik mit einer Abteilung für Geburtshilfe und einer für Gynäkologie ist ebenfalls im Haus untergebracht.

Leistungen der I-TEG

Mit der Planung wurde die I-TEG Ingenieurgesellschaft für Technische Gebäudeplanung mbH beauftragt.

Dabei beschäftigte sich die I-TEG schwerpunktmäßig mit den sanitär- und abwassertechnischen Anlagen, den heizungstechnischen Anlagen, den raumlufttechnischen Anlagen, mit den Anlagen der Starkstromtechnik – von Mittelspannungs- bis zu Niederspannungsanlagen, den informationstechnischen Anlagen sowie dem passiven Datennetz, Brandmeldeanlagen, Schwesternruf und Zutrittskontrollanlagen.

Des weiteren wurde eine Zustandsbewertung der Aufzugs- und Fördertechnik des gesamten Bereiches der technischen und medizinischen Gasversorgung sowie der Gebäudeautomation durchgeführt.

Zusammenfassend wurden wir für die Anlagegruppen 1 bis 8 in den Leistungsphasen 1 bis 8 beauftragt.

  • Anlagegruppe 1: Sanitärtechnische Anlagen (Mitarbeiter Sozialräume, WC-Anlagen)
  • Anlagegruppe 2: Heizungstechnische Anlagen, Raumheizungsanlagen in Sozialbereichen
  • Anlagegruppe 3: Raumlufttechnische Anlagen, Teilklimaanlage der Raumluftklasse I und II, Kältetechnische Anlagen (Kältemaschine / Umluftkühlgeräte)
  • Anlagegruppe 4: Starkstromanlagen: Versorgung der E-Sterilisatoren, Beleuchtungsanlagen, Versorgung der Medizintechnik, Reinigungs & Desinfektionsautomaten, Wagenwaschanlagen, Sicherheitsstromversorgung
  • Anlagegruppe 5: Informationstechnische Anlagen, Gefahrenmeldeanlagen (Brandmeldeanlagen), passives Datennetz, Chargendokumentationssystem,
  • Anlagegruppe 6:  Aufzugsfördertechnik, Aufzugsanbindung an die OP-Abteilung
  • Anlagegruppe 7: Nutzungsspezifische Anlagen – Wasseraufbereitungsanlagen, Enthärtungsanlage, Demineralisierungsanlage für Wasser zur Permeatgewinnung, EDI-Anlage (Elektrodeionisationsanlage zur Herstellung von VE-Wasser (vollentsalztes Wasser), technische Druckluftversorgung
  • Anlagegruppe 8:Gebäudeautomation – Steuerung der lüftungstechnischen und nutzungsspezifischen Anlagen.

Als Mitglied der Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene beachten wir die DGKH Leitlinien zum Bau und Betrieb von Zentralsterilisationseinheiten. Ferner halten wir die Anforderungen der VDI 6022, DIN 1946 Teil 4, nach den Empfehlungen des Robert Koch Institutes (RKI) für die Ausrüstung des Betriebes einer Zentral Sterilisation ein.

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