Finkenschlag in Wildau

Finkenschlag in Wildau

Neubau von 2 Mehrfamilienhäusern „Wohnpark Röthegrund“

Wildau ist eine Kleinstadt mit ungefähr 10.000 Einwohnern, nicht weit vom südöstlichen Stadtrand Berlins entfernt. Unweit der Stadt entsteht der Flughafen Berlin-Brandenburg. Die Stadt hat als Standort der Technischen Hochschule Wildau (der größten im Land Brandenburg) eine überregionale Bedeutung.

Die Stadt verfügt eine gute Anbindung an das Nahverkehrsnetz der Hauptstadt Berlin. Da sich die Nachfrage nach Wohnraum erhöhte, errichtet der Bauherr, die Pöttinger Wohn- und Industriebau GmbH Ottobrunn, die Wohnanlage “Am Finkenschlag- Wohnen im Park”. Dort soll bis 2021 ein Ensemble mit insgesamt 55 Eigentumswohnungen entstehen.

In der parkähnlichen Landschaft mit viel Grün, Baumbestand und Wasserflächen sollen Wohnungen mit Flächen von ca. 30 – 160 Quadratmetern entstehen. Alle Wohnungen werden barrierefrei gebaut und sind somit für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Die beiden Wohngebäude werden unterirdisch durch eine gemeinsame Tiefgarage verbunden. Dort entstehen 60 Stellplätze für Fahrzeuge, darunter 8 mit Barrierefreiheit und weitere 31, die extra breit sind.

Welchen Beitrag leistet die I-TEG beim Projekt der neuen Wohnanlage?

Unserem Ingenieurbüro wurden als Teamplaner umfangreiche Planungsaufgaben im Bereich der Starkstromtechnik und Fernmeldetechnik übertragen. Der Auftrag wurde innerhalb der Baucon Gruppe durchgeführt. Die Ingenieurgesellschaft BBP Bauconsulting mbH übernahm die Generalplanung.

Die »I-TEG Ingenieurgesellschaft für Technische Gebäudeplanung mbH« plante die Niederspannungsinstallationsanlagen der Wohnungen. Neben den Beleuchtungs-, Steckdosen- und Gerätestromkreisen, wurden die Stromverteilungen für technische Anlagen der Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär und Aufzug dimmensioniert. Ferner berechneten wir die Beleuchtungsanlagen von  Treppenhäusern, Fluren, Technikräumen, Nebenräumen und der Tiefgarage.

Außerdem wurde die Planung der Sicherheitsbeleuchtungsanlage für die Fluchtwege, entsprechend den Vorschriften und Forderungen aus dem Brandschutzkonzept durchgeführt. Eine von uns geplante elektrische Rampenheizung für die Rampe der Tiefgarage soll vor Vereisungen schützen und Unfälle vermeiden.

Ein weiterer Planungsschwerpunkt war die Errichtung einer Blitzschutz- und Erdungsanlage, inkl. Fangeinrichtung, sowie die Auslegung einer Potentialausgleichsanlage. Mit Abstimmung der Telekom erfolgte die Planung der Fernmeldeanlage von der Einspeisung im Hausanschlussraum der Gebäude bis in die Wohnungseinheiten.

Für den Eingangsbereich war eine Klingel- und Gegensprechanlage mit elektrischem Türöffner und Sprechverbindung zu den Wohnungen vorgesehen. Dem zukünftigen Wohnungseigentümer wird die Möglichkeit geboten, das TV- und Rundfunksignal über einen modernen Breitband-Kabelanschluss zu beziehen. Auch in diesen Bereichen übernahm die I-TEG die Planungen.

In den Außenanlagen berechneten wir eine energiesparende Außenbeleuchtung für die Zugangswege, Tiefgaragenzufahrt und den Müllsammelplatz.

 

 

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